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Damit die Trinkwasserversorgung jederzeit gesichert ist, reinigen Veolia-Mitarbeiter regelmäßig die Wasserspeicher. Hier sind sie im Inneren eines Wasserturms.
Damit die Trinkwasserversorgung jederzeit gesichert ist, reinigen Veolia-Mitarbeiter regelmäßig die Wasserspeicher. Hier sind sie im Inneren eines Wasserturms.

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Putzaktion im Wasserspeicher

Die ersten beiden Monate des Jahres sind dafür prädestiniert: Wenn es draußen schön kühl ist, widmet sich eine Handvoll Mitarbeiter der Veolia Wasser Deutschland GmbH intensiv den Wasserspeichern. Eine wichtige Routine in der kalten Jahreszeit. Der Fokus ist klar: beste Trinkwasserqualität zu jeder Jahreszeit.

"Die Hochbehälter bilden eine eiserne Reserve sowohl bei Versorgungsunterbrechungen oder auch dann, wenn die Kunden besonders viel Wasser nutzen", weiß Lutz Franke, stellvertretender Gruppenleiter in der Veolia-Gruppe Oschatz. Er organisiert die Behälterreinigungen in der Region Döbeln-Oschatz. "Diese Putzaktionen sind aufwendig und wollen immer wieder gut geplant sein. Schließlich brauchen wir die Hochbehälter, auch um das Wasser mit dem entsprechenden Druck bis zum Kunden zu schicken. Sie sind für eine sichere Wasserversorgung unverzichtbar."

Doch gereinigt werden müssen die riesigen Speicher auch - und zwar regelmäßig. "Wir planen das meistens zu Beginn des Jahres ein. Denn je wärmer es wird, desto höher die Gefahr, dass das Trinkwasser, zum Beispiel durch Keime, verunreinigt wird", schildert Steffen Grüttner, der sich im Bereich Döbeln als stellvertretender Gruppenleiter um das Organisatorische rund um die Behälterreinigungen kümmert.

Besteht ein Hochbehälter aus zwei Kammern, wird immer mit einer begonnen, während die andere weiter in Betrieb bleibt, um die Wasserversorgung auch in dieser Zeit zuverlässig zu gewährleisten. Das Wasser wird komplett abgelassen, "aber nicht verschwendet", betont Steffen Grüttner, sondern in den Tagen vor der Putzaktion gezielt ins Versorgungsnetz eingespeist.

Dann können die Männer die Schutzanzüge anziehen und in den Behälter steigen. "In diesem Zustand sehen wir die Speicher nur einmal im Jahr", betont Lutz Franke. Deshalb wird dann auch der bauliche Zustand sehr genau betrachtet. Unter Umständen entdeckt man dabei kleinere Risse oder andere Schäden, die ansonsten noch verborgen geblieben wären, wenn der Behälter komplett mit Wasser gefüllt ist.

Sind die Männer mit ihrer Arbeit fertig, ist der Behälter gründlich gereinigt, wird zunächst wieder etwas Wasser hineingelassen. Und dann muss das Gesundheitsamt seine Arbeit verrichten und die Qualität des Trinkwassers untersuchen. "Erst wenn wir die Freigabe haben", erklärt Steffen Grüttner, "können wir den Behälter wieder komplett füllen und uns der zweiten Kammer oder dem nächsten Speicher widmen."

In der Region Döbeln-Oschatz, wo sich Veolia als Betriebsführer des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz um eine sichere Trinkwasserversorgung kümmert, werden in diesem Jahr 33 Trinkwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 6 405 Kubikmetern gereinigt. Geht man davon aus, dass in eine Badewanne rund 150 Liter Wasser passen, dann putzen die Veolia-Mitarbeiter binnen weniger Wochen sage und schreibe 42 700 Badewannen.

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Tina Stroisch

Tina Stroisch

Pressekontakt Geschäftsbereich Wasser +49 (0)341 241 76 582

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