Pressemitteilung —
BioCycling: Neue Entpackungsanlagen sorgen für dreimal mehr Biomasse aus Lebensmittelabfällen
Die Veolia Tochter BioCycling investiert in ihre Biogasanlagen und damit in nachhaltige Bioenergie-Erzeugung. An drei Standorten gehen in den kommenden Monaten neue Entpackungsanlagen in Betrieb, die die organischen Abfälle deutlich effizienter von ihren Verpackungen lösen und so den Anteil an verwertbarer Biomasse erhöhen. Nach der Inbetriebnahme in Gröden Mitte Mai folgen die Standorte Alteno und Geislingen Anfang September.
Die neue Technologie adressiert ein zentrales Problem bei der Verarbeitung verpackter Lebensmittelabfälle: Bisher verblieben nach der Trennung von Organik und Verpackungsmaterial etwa 50 bis 60 Prozent der biologischen Substanz an den Verpackungen. Diese Reste gelangten bisher nicht in die Biogasproduktion und mussten kostenintensiv entsorgt werden. Durch den Einsatz der modernen Technologie kann diese Anhaftung auf rund 20 Prozent reduziert werden.
Dies bringt vor allem ökologische Vorteile mit sich: Die Entpackungsanlagen trennen Organik und Verpackungsmaterial durch Zertrümmerung und anschließendes Sieben. Das bisherige Vorschreddern entfällt, wodurch Geräuschemissionen sinken. Zusätzlich dazu ist das neue System ist so leistungsstark, dass sie zwei bisher genutzte Linien ersetzen kann.
Ein weiterer Vorteil: Die neu angeschafften Anlagenbestandteile arbeiten als geschlossene Systeme. Anfallende Umverpackungen aus Kunststoff, Papier und Metallfolien werden nicht mehr offen gelagert, sondern direkt nach dem Anfall gesammelt, verpresst und geschlossen gelagert. Dies reduziert Geruchsemissionen an den Standorten.
Insgesamt landen ca. 120.000 Tonnen Lebensmittelabfälle pro Jahr in den drei Anlagen. Durch den anaeroben Vergärungsprozess der Biogasanlage können dadurch jährlich etwa 35.000 MWh Biomethan produziert werden. Die Investition für alle drei Standorte beläuft sich insgesamt auf rund 1,5 Millionen Euro.
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Veolia, ein weltweit führender Anbieter von Umweltdienstleistungen, setzt sich täglich für die ökologische Sicherheit, zum Wohle der öffentlichen Gesundheit und der Wettbewerbsfähigkeit von Branchen und Regionen ein. Mit 215.000 Mitarbeitern auf fünf Kontinenten, die eng mit den lokalen Partnern zusammenarbeiten, und dank seiner Spitzentechnologien beseitigt der Konzern Umweltverschmutzungen, reduziert CO2-Emissionen und regeneriert Ressourcen durch konkrete Lösungen, die sein Know-how in den Bereichen Wasser und Wassertechnologien, Abfall – einschließlich der Entsorgung gefährlicher Abfälle – und lokale Energie kombinieren. Im Jahr 2025 versorgte die Veolia-Gruppe 110 Millionen Menschen mit Trinkwasser und reinigte das Abwasser von 97 Millionen, produzierte 45 Millionen Megawattstunden Energie und behandelte 64 Millionen Tonnen Abfall. Veolia Environnement (Paris Euronext: VIE, Fortune 500, SBF 120) erzielte 2025 einen konsolidierten Umsatz von 44,4 Milliarden Euro. www.veolia.com.
In Deutschland arbeiten bei Veolia und seinen Beteiligungsgesellschaften rund 12.000 Beschäftigte an etwa 250 Standorten. In Partnerschaften mit Kommunen sind sie für mehr als 12 Millionen Menschen tätig. Hinzu kommen maßgeschneiderte Dienstleistungen für Privat- und Gewerbekunden, Handels- und Industriebetriebe. In seinen drei Geschäftsbereichen erwirtschaftete Veolia in Deutschland 2025 einen Jahresumsatz von 2,8 Milliarden Euro.
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