Pressemitteilung -
Stellungnahme zur Ankündigung des Warnstreiks
Die Veolia Umweltservice Ost GmbH nimmt den Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di zur Kenntnis und respektiert das Streikrecht der Mitarbeitenden. Wir schätzen die Leistung und das Engagement unserer Mitarbeitenden und setzen auf den konstruktiven Dialog.
Die Darstellung, unser Angebot liege „unterhalb des Mindestlohns", ist irreführend. Wir zahlen Tariflöhne, die deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen und sich an Branchenstandards orientieren. Der gesetzliche Mindestlohn ist eine Untergrenze für alle Branchen und nicht der Maßstab für Tarifverhandlungen in der Entsorgungsbranche. Wir suchen nach Lösungen, die fair für unsere Mitarbeitenden sind und gleichzeitig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens berücksichtigen.
Ver.di hat zwei konkrete Forderungen zu Verbesserungen der Arbeitsbedingungen gestellt: Erfahrungszulagen sowie Erschwernis- und Schmutzzulagen. Die Aussage, wir hätten diese „ohne Verhandlungsbereitschaft abgelehnt", ist nicht korrekt.
Erfahrungszulagen gibt es bereits in unserem Manteltarifvertrag in Form von Prämien für Betriebszugehörigkeit. Die Forderung ist somit bereits erfüllt. Erschwernis- und Schmutzzulagen können nicht individuell für eine einzelne GmbH vereinbart, sondern müssen in den Manteltarifvertragsverhandlungen geregelt werden – das ist keine Ablehnung, sondern eine Frage der richtigen Verhandlungsebene.
“Unsere Mitarbeitenden leisten täglich hervorragende Arbeit – oft bei Wind und Wetter, in körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten und mit großem Einsatz für eine Dienstleistung, die meist als selbstverständlich wahrgenommen wird, solange alles funktioniert. Diese Leistung verdient Anerkennung und faire Bezahlung”, erklärt Robert Menzer, Geschäftsführer der Veolia Umweltservice Ost GmbH. “Genau deshalb ist es uns wichtig, nachhaltige Lösungen zu finden, die sowohl den Mitarbeitenden gerecht werden als auch die Arbeitsplätze langfristig sichern”.
Wir sind weiterhin gesprächsbereit und streben eine faire Lösung für beide Seiten an.
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Veolia, ein weltweit führender Anbieter von Umweltdienstleistungen, setzt sich täglich für die ökologische Sicherheit, zum Wohle der öffentlichen Gesundheit und der Wettbewerbsfähigkeit von Branchen und Regionen ein. Mit 215.000 Mitarbeitern auf fünf Kontinenten, die eng mit den lokalen Partnern zusammenarbeiten, und dank seiner Spitzentechnologien beseitigt der Konzern Umweltverschmutzungen, reduziert CO2-Emissionen und regeneriert Ressourcen durch konkrete Lösungen, die sein Know-how in den Bereichen Wasser und Wassertechnologien, Abfall – einschließlich der Entsorgung gefährlicher Abfälle – und lokale Energie kombinieren. Im Jahr 2025 versorgte die Veolia-Gruppe 110 Millionen Menschen mit Trinkwasser und 97 Millionen mit Abwasserentsorgung, produzierte 45 Millionen Megawattstunden Energie und behandelte 64 Millionen Tonnen Abfall. Veolia Environnement (Paris Euronext: VIE, Fortune 500, SBF 120) erzielte 2025 einen konsolidierten Umsatz von 44,4 Milliarden Euro. www.veolia.com.
In Deutschland arbeiten bei Veolia und seinen Beteiligungsgesellschaften rund 12.000 Beschäftigte an etwa 250 Standorten. In Partnerschaften mit Kommunen sind sie für mehr als 12 Millionen Menschen tätig. Hinzu kommen maßgeschneiderte Dienstleistungen für Privat- und Gewerbekunden, Handels- und Industriebetriebe. In seinen drei Geschäftsbereichen erwirtschaftete Veolia in Deutschland 2025 einen Jahresumsatz von 2,8 Milliarden Euro.
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